Meta könnte auf der Connect 2026 das Headset Phoenix mit Ganzkörper-Avataren von Codec Avatars zeigen
Public- 20 Sep, 2026

Mehrere seriöse Medien berichteten, dass Meta ein Premium-, ultraleichtes Headset mit offener Peripherie und angeschlossenem Rechenmodul baut — es zielt auf dasselbe obere Segment wie die Meta Quest Pro, aber in einem deutlich schlankeren Gehäuse. Das Projekt und seine zugrunde liegenden Schichten tauchten unter den Codenamen Phoenix, Stanley und Loma auf. Offizielle Bilder des Geräts wurden bereits in diesem Monat in der Firmware von Horizon OS entdeckt, nachdem UploadVR im August einen ausführlichen Bericht veröffentlicht hatte.
Nun berichtet The Information, dass Meta Phoenix während der Keynote der Connect 2026 neben einem „vollständigen, fotorealistischen holografischen Anruf" zeigen könnte, der auf Codec Avatars aufbaut. Das Medium beschreibt Phoenix als „Werkzeug für Arbeit und Unterhaltung" aus Brille und Modul, das Meta für virtuelle Bildschirme und das Ansehen von Filmen vermarkten will. Das Gerät wird dort auch als „Augmented-Reality-Brille" bezeichnet, obwohl Phoenix anderen Berichten zufolge technisch ein brillenähnliches Passthrough-VR-Headset (Mixed Reality) ist, das nach demselben Prinzip wie die Quest 3 und 3S funktioniert. In einigen Firmware-Strings wird das Gerät sogar „VR Glasses" genannt, aber diese Bezeichnung ist nicht endgültig.

The report claims that earlier this month CEO Mark Zuckerberg and CTO Andrew Bosworth reviewed the company's work on hologram-like video calls. Meta has since decided to show "a full-body, photorealistic hologram call experience during a live Phoenix demo in the keynote speech at Connect next week, with Bosworth appearing as the hologram," assuming plans hold. That experience would be powered by Codec Avatars, Meta's long-running research effort for photorealistic spatial telepresence via Face Tracking sensors on VR/MR headsets and eventually glasses — broadly similar to Personas on visionOS and Likeness on Android XR.

Meta has iterated on this work for years; the best-known example is Mark Zuckerberg's VR interview with Lex Fridman, where both used prototype photorealistic Codec Avatars. Those versions were captured with a specialized rig and rendered on high-end computers, but Meta has since shown ways to generate Codec Avatars from sparse photos and to run them on mobile-class hardware like Quest 3. Earlier this year the company published a paper, "Large-scale Codec Avatars: The Unreasonable Effectiveness of Large-scale Avatar Pretraining," describing a model that generates full-body Codec Avatars from limited input and drives them via inward-facing and SLAM sensors on a headset.
Bis August 2026 tendieren Metas Pläne für Codec Avatars immer stärker zu Videoanrufen und Telepräsenz für soziale Szenarien in ihrer App-Familie, und der Name Hologram ist eng mit dieser Richtung verknüpft. Mehrere Horizon-OS-Pakete enthalten das, was wie Sub-Frameworks für ein breiteres „Hologram Calling"-System aussieht, einschließlich umfangreicher Verweise auf Codec Avatars. Strings in der mobilen Meta-AI-App für Smart Glasses und andere Wearables beschreiben ebenfalls die Einrichtung eines „Hologram"-Avatars und deuten damit auf einen möglichen verbraucherorientierten Namen hin. Meta Connect 2026 findet am 23.–24. September statt und zeigt die „neuesten Durchbrüche des Unternehmens bei KI-Technologien, KI-Brillen und VR".
